
Bildung und Förderung in der frühkindlichen Phase
Der Hauptbestandteil unseres Tages:
Freispiel, welches durch
das Interesse der Kinder geleitet wird und durch von mir gesetzte Impulse zur
individuellen Förderung ergänzt werden kann.
Die Kinder sollen sich bei mir nach Ihren eigenen Interessen
die Spielzeit gestalten. Möglichkeiten hierzu sind gegeben durch
altersentsprechende Spielzeuge. Durch Beobachtung der Kinder, kann ich die
Interessen erkennen und entsprechend Angebote gestalten.
Auch die eigene Kreativität kann durch Musik, Singen, Tanzen
oder Malen, Kneten und Basteln ausgelebt werden.
Mahlzeiten
Die angebotenen Mahlzeiten während meiner Betreuungszeiten
bestehen aus: Frühstück, Mittagessen und Snacks.
Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet, sind altersgerecht,
ausgewogen und abwechslungsreich.
Unverträglichkeiten und besondere Essgewohnheiten werden berücksichtigt.
Partizipation
Partizipation im U3 Bereich bedeutet Selbstbestimmung und Mitbestimmung
im eigenen Tun.
Jedes Kind hat das Recht, sich im Rahmen seiner eigenen
Möglichkeiten und Interessen entsprechend mit den gebotenen Materialien,
Gegenständen und Situationen auf seine Weise auseinanderzusetzen oder auch sich
dem zu entziehen. Altersentsprechend können Kinder ihre eigenen Entscheidungen
treffen und somit ihre Selbstwirksamkeit erfahren. Sie lernen von Anfang an,
dass sie gehört werden und ihre Entscheidungen akzeptiert werden.
Die Eltern sind ein wichtiger Teil der Erziehungspartnerschaft
Für mich hat die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern einen
hohen Stellenwert. Für die optimale Betreuung und Förderung ihres Kindes bin
ich auf ihre Zusammenarbeit angewiesen. Wir haben als gemeinsames Ziel das Wohl
ihres Kindes.
Ohne Sie als Experten ihres Kindes geht es nicht.
Um sich kurz über Kleinigkeiten auszutauschen, sollte immer
Zeit sein.
Sollte größerer Gesprächsbedarf bestehen, sprechen Sie mich gerne an. Wir können gerne einen Termin vereinbaren oder abends telefonieren um dieses zu Besprechen. Ebenso werde ich auch auf Sie zugehen, falls ich Gesprächsbedarf habe.
Eingewöhnung: der Beginn eines neuen Lebensabschnittes
Die Eingewöhnung orientiert sich am Berliner Modell.
Ihr Kind soll lernen, dass sich auch außerhalb der Familie zuverlässig um seine Bedürfnisse gekümmert wird, um eine vertrauensvolle Bindung aufzubauen.
Die Dauer orientiert sich an ihrem Kind, die Eingewöhnung kann von 2 Wochen bis 4 Wochen dauern.
Grundphase (1.-3. Tag):
Sie bleiben mit Ihrem Kind täglich 30-60 Minuten in der Tagespflege. Es erfolgt keine Trennung. Ihr Kind erkundet die Umgebung in Ihrem Beisein, wobei Sie als „sicherer Hafen“ agieren. Bitte verhalten Sie sich passiv und schenken Sie Ihrem Kind volle Aufmerksamkeit. Liebgewonnene Gegenstände wie Kuscheltiere oder Schnuller sollten mitgebracht werden.
4. Tag:
Eine erste kurze Trennung wird versucht:
1. Wenn Ihr Kind sich trösten lässt, wird die Trennung am nächsten Tag fortgesetzt.
2. Wenn es sich nicht beruhigen lässt, kehren wir zur Anfangsphase zurück.
Stabilisierungsphase (ab Tag 4/8):
Nach erfolgreicher Trennung baue ich eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Kind auf, indem ich auf seine Bedürfnisse eingehe.
Spielregeln für die Eltern:
Bleiben Sie während der Trennungszeit abrufbereit.
Der Ablauf wird individuell an das Kind angepasst. Manche gewöhnen sich schnell ein, andere benötigen mehr Zeit.
Schlussphase:
Die Trennungszeiten werden schrittweise verlängert, bis die volle Betreuungszeit erreicht ist.
Die Entwicklung des Kindes wird dokumentiert
Die Entwicklung und Bildung Ihres Kindes wird regelmäßig beobachtet und dokumentiert. Dies ermöglicht eine gezielte Förderung, die auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen abgestimmt ist. Die Dokumentation bietet Ihnen Einblicke in den Fortschritt und unterstützt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.